Dokumentenmanagement Blog

Warum bei agorum® arbeiten? Unser „Neuer“ über den Bewerbungsprozess

[fa icon="calendar"] 06.03.2018 09:36:52 / by Matthias Ernst

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Das erste Telefoninterview dauert zwei Stunden. Thema ist nicht nur, was ich zu bieten habe, Stärken und Schwächen und so weiter. „Haben Sie schonmal von der selbstführenden Unternehmensorganisation gehört?“ Ich gestehe, das hatte ich nicht. Nach fünf Jahren in Großkonzernen hatte ich die hierarchische Pyramide als gegeben hingenommen. Doch jetzt spreche ich mit einem Vertreter eines Unternehmens darüber, dass es dort keine Vorgesetzten gibt. Dass die Geschäftsführer nicht mehr zu sagen haben als die Entwickler und alle anderen. Dass Entscheidungen agil getroffen und eigenständig umgesetzt werden. Kurz gesagt: Ich merke schnell, dass bei agorum® alles anders läuft, als ich es bisher kannte.

 

Ungewohnt ungewöhnlich

Gewöhnlich ist auch mein Lebenslauf nicht: Von meinen Interessen her hätte ich Software-Entwickler oder Ingenieur werden können. Die Talente lagen woanders: Kommunizieren, Informieren, Überzeugen. Das macht mir Spaß, darin bin ich gut. Daher fiel die Wahl auf Geisteswissenschaften: Rhetorik und Philosophie. Das Ziel war aber immer die freie Wirtschaft, Technologie- oder Softwarebereich. Und es hat geklappt. Gleich bei einem großen süddeutschen Automobilhersteller. Als Technikfreak gefiel mir die Materie, aber so ganz glücklich machte mich die Arbeit im Konzern nicht.

Bei meiner Stellensuche, schon lange ein tägliches Ritual, stieß ich auf die Website von agorum®. Die suchten einen „Inhaltserzeuger“. Content Marketing statt marktschreierischem Vertrieb. Genau, was ich suche. Was machen die denn? DMS? Ah, Dokumentenmanagement-System heißt das. Klingt zumindest auf den ersten Blick nicht ganz so spannend wie Premium-Sportlimousinen mit Biturbo-V8-Motoren. Ich bewerbe mich trotzdem mal.

 

agorum® ist mehr als „nur“ DMS

Nach dem Telefoninterview erfahre ich, dass es insgesamt sieben Schritte im Bewerbungsprozess gibt. Ja, sieben. Es geht weiter mit einem Gespräch mit einem der Geschäftsführer. Dann mit zwei zukünftigen Kollegen. Gefolgt von einem Kennenlern-Tag. Durch den Prozess lernt man sich gegenseitig kennen, soviel ist sicher. Ich lerne: Das Prinzip der selbstführenden Organisation ist kein aufgepresstes Label, es wird gelebt. Bei dem täglichen Mittagstreffen haben alle gleiches Rederecht, es wird auf Augenhöhe diskutiert, schnelle Entscheidungen getroffen. Die Atmosphäre ist vertrauensvoll, persönlich, alle wirken engagiert.

Der Geschäftsführer, der mir beim ersten Gespräch gegenüber sitzt, ist kein Anzugträger. Ich unterhalte mich mit ihm über Computerspiel-Genres, die Vision von Star Trek, Smart Homes und über die Zukunft der Arbeit. Er erklärt mir, dass sich hinter agorum® core weit mehr als „nur“ ein DMS verbirgt. Das Leitziel von agorum® ist, das Arbeiten für alle Menschen einfacher und effizienter zu gestalten. DMS ist dabei aber nur ein Aspekt von vielen möglichen.

 

Eine wiederentdeckte Leidenschaft für die Arbeit

Ich bin mehr und mehr fasziniert von dieser Firma. Von ihrer Organisationsform, ihrem Produkt und ihrem übergreifenden Leitbild. Zugleich bin ich bis zuletzt skeptisch, Fragen rumoren in meinem Kopf: Ist das alles nicht ein bisschen zu idealistisch? Ist das eine Bande von Träumern? Hat das wirklich Hand und Fuß? Andererseits, eine Firma, die es seit zwei Jahrzehnten gibt und die händeringend nach Personal sucht, um die ständig steigende Zahl an Anfragen von Interessenten zu bewältigen, macht offensichtlich nichts grundsätzlich falsch, oder?

Am Ende habe ich den Arbeitsvertrag unterschrieben. Reines Bauchgefühl ehrlich gesagt. Irgendwie schien mir die Sache "richtig". Und jeder Tag, den ich seitdem bei agorum® arbeite, bestätigt mehr als der vorige, dass das eine gute Idee war. Man hat mir während des Bewerbungsprozesses gesagt: Nicht jeder passt zu agorum®, und agorum® passt nicht zu jedem. Die Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen, Initiative und Verantwortung. Wer damit nichts anfängt, wird hier nicht glücklich. Aber wer gerne seine eigenen Entscheidungen trifft und in einem Team mit Leidenschaft eine Vision weiterbringen will, der ist hier richtig. Für mich ist klar: Die werden mich so schnell nicht mehr los.

 

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Themen: Reinventing agorum, News




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