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Big Data - was bedeutet das eigentlich für mein Unternehmen?

[fa icon="calendar"] 23.04.2018 11:42:00 / by Stefan Röcker

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Wer sich mit Digitalisierung beschäftigt, kommt an Big Data kaum vorbei. In Medienberichten geht es in diesem Zusammenhang meist um das Sammeln und Auswerten von Daten im großen Stil, um "Datenkraken" und die (Un)Sicherheit persönlicher Daten. Wer stattdessen die Fachliteratur befragt, findet jede Menge Artikel zur richtigen Big Data-Strategie für Unternehmen. Aber brauche ich als kleines oder mittelständisches Unternehmen überhaupt eine Big Data-Strategie? Ist das nicht eher ein Thema für Großkonzerne und Forschungseinrichtungen?  

 

Big Data - was ist das? 

Laut Wikipedia ist Big Data ganz neutral die englische Bezeichnung für Datenmengen, die mit den traditionellen Methoden der Datenverarbeitung nicht sinnvoll genutzt werden können, weil sie zu groß, zu komplex, zu schnelllebig oder zu wenig strukturiert sind. Die Bundesregierung definiert den Begriff in einem Artikel noch allgemeiner. Dort heißt es: "Big Data ist die Masse aller digital verfügbaren Daten etwa aus Internet, Mobilfunk und Finanzwesen." 

Es geht also erst einmal noch nicht um das Sammeln und Nutzen von Daten, sondern vielmehr darum, überhaupt mit den stetig steigenden Datenmengen klar zu kommen. Und das ist eine Aufgabe, die den meisten Unternehmen bekannt vorkommt. Stichwort Informationsflut bewältigen 

Damit dürfte die Eingangsfrage geklärt sein: Ja, auch kleine und mittelständische Unternehmen brauchen eine Strategie im Umgang mit riesigen Datenmengen. Ob sie dafür den Begriff Big Data verwenden möchten oder nicht, ist Geschmackssache.

 

Der Umgang mit riesigen Datenmengen 

Dank Internet, E-Mail und Co. steigt die Anzahl der digital zur Verfügung stehenden Informationen exponenziell. Aber auch Unternehmen selbst produzieren immer mehr elektronische Daten. Rechnungen und andere Dokumente werden beispielsweise gleich als PDF erstellt und nicht mehr auf Papier ausgedruckt, Produktionsmaschinen senden kontinuierlich Informationen über ihren Wartungszustand oder tauschen Daten mit anderen Maschinen aus, die Warenwirtschaft kommuniziert mit dem ERP-System und das wiederum mit dem Dokumentenmanagement-System. Alle diese Daten werden gespeichert und sollen von Mitarbeitern gefunden und natürlich auch genutzt werden können. 

Weil Mitarbeiter ihre Zeit aber sinnvollerweise mit ihren eigentlichen Aufgaben verbringen sollen und nicht damit, Dokumenten und Informationen hinterherzulaufen, sind im Umgang mit großen Datenmengen unter anderem folgende Aufgaben zu lösen:

  • Informationen bereitstellen: Idealerweise bekommt jeder Mitarbeiter automatisch alle Informationen, die er für seine Arbeit braucht. Das hört sich aufwändig an, ist aber mit einem guten Dokumentenmanagement-System einfacher, als Sie jetzt vielleicht denken. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Blogbeitrag "automatische Dokumentenlenkung".
  • Übersicht schaffen: MIt Dashboards, Ticketsystemen und elektronischen Akten archivieren Sie alle Informationen strukturiert und bieten Ihren Mitarbietern die Möglichkeit, sich auf einen Blick über den Stand eines Projektes zu informieren oder alle für die Erledigung einer Aufgabe notwendigen Informationen in einem Ticket zu sammeln. Wenn Sie wissen möchten, wie das funktioniert, lesen Sie am besten den Blogbeitrag "Die Informationsflut beherrschen".
  • Wissen managen und auf lange Sicht verfügbar machen: Ein Teil des im Unternehmen verfügbaren Wissens existiert auch heute noch ausschließlich in den Köpfen einzelner Mitarbeiter oder in lokal gespeicherten E-Mail-Postfächern, auf die die anderen Mitarbeiter keinen Zugriff haben. Solche "verlorenen" Informationen nutzbar zu machen, ist die Aufgabe eines systematischen Wissensmanagements. Weil gerade die Nutzbarmachung von E-Mails gerade viele Unternehmen umtreibt, hier auch zu diesem Thema ein interessanter Blogbeitrag: "Systematische E-Mail-Archivierung als Beitrag zum Wissensmanagement".

 

Der Umgang mit vielen Benutzern UND vielen Daten

Wenn nicht nur riesige Datenberge verfügbar gemacht werden sollen, sondern auch noch sehr viele Benutzer auf diese Daten zugreifen sollen, bietet sich eine Clusterlösung an. Ein clusterfähiges Dokumentenmanagement-System ist in diesem Fall Gold wert, weil es von Haus aus hochskalierbar ist, also mit Millionen Usern ebenso umgehen kann wie mit Milliarden von Dokumenten. Wie das im konkreten Anwendungsfall aussehen kann, zeigt folgender Blogbeitrag zur SmartPay-App der comdirect-Bank

 

Wenn Sie jetzt festgestellt haben, dass Big Data doch ein Thema für Sie ist, oder Sie einfach mal ein clusterfähiges Dokumentenmanagement in Aktion sehen möchten, vereinbaren Sie gleich einen Termin für eine unverbindliche Online-Demo:

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Themen: Dokumentenmanagement




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